Quelle: Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom 23.07.2026 – 9 K 2776/25 E
Worum ging es?
Ein Ehepaar trennte sich am 10. März 2023. Für dieses Jahr entschieden sich beide für eine Einzelveranlagung, also für eine jeweils getrennte Berechnung ihrer Einkommensteuer. Der Ehemann wollte Unterhaltszahlungen an seine Frau als Sonderausgaben abziehen. Sie hatte dem zugestimmt. Das Finanzamt lehnte den Abzug ab: Im Trennungsjahr könnten Ehegatten noch die Zusammenveranlagung mit dem Ehegattensplitting wählen. Deshalb sei ein zusätzlicher Unterhaltsabzug ausgeschlossen. Das Finanzgericht Düsseldorf widersprach und erkannte die nach der Trennung geleisteten Zahlungen von 11.250 Euro an.
Wie funktioniert der steuerliche Unterhaltsabzug?
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